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Krankengymnastik •
auch auf neurophysiologischer Grundlage

Krankengymnastik auf neurophysiologischer Grundlage basiert auf der Entwicklung der Hirnfunktion. In der Krankengymnastik kommen hier verschiedene, bewährte Konzepte zum Einsatz:  Krankengymnastik nach Bobath • besonders geeignet für Schlaganfallpatienten 
Krankengymnastik nach Vojta • automatisches Schulen angeborener Bewegungsmuster • Krankengymnastik nach PNF (Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation) • Schulung von Koordination und Kräftigung.

Klassiche Massagen

Sie werden angewandt Muskelverspannungen, Sportverletzungen oder einfach zum Wohlfühlen.

Was ist Massage?
Massage ist ein passives Bearbeiten der verschiedensten Muskelgruppen mit dem Ziel, die Muskulatur zu entspannen und die Schmerzen zu lindern. Man kann im Bereich des Rückens, der Arme, der Beine, dem Bauch und des Gesichts Massagen im Liegen oder Sitzen durchführen.
Die klassische Massage
Die klassische Massage ist eine Therapieform, bei der Muskeln und Gewebe durch Druck- und Zugreize behandelt werden. Erzielt wird hierdurch eine verbesserte Durchblutung der Muskulatur. Diese Behandlungsform kann unter anderem bei Verspannungen, Ischias, Hexenschuss, Fehlstellungen der Wirbelsäule und Bandscheibenproblemen angewandt werden.

Schlingentischtherapie

Die Schlingentischtherapie ist die fast schwerelose Teil- oder Ganzkörperaufhängung über Seile und Schlingen zum Muskeltraining und zur Muskeldehnung.
Anwendung kann diese Therapie unter anderem bei Bandscheibenschäden, Ischias, Knieverletzungen, Hüftoperationen, Hals-, Brust- und Lendenwirbelleiden finden.

Tuina

Tuina wirkt wie die Akupunktur ausgleichend auf den Energiehaushalt unseres Körpers. Sie kann Einfluss auf die inneren Organe nehmen und ist hervorragend zur Prävention geeignet.
Angewandt werden Grifftechniken, die den Qi-Fluss harmonisieren und Yin und Yang ausgleichen.

PNF

Die PNF nutzt sowohl Exterozeptoren (Sensoren, die Reize verarbeiten, die von außen auf den Körper treffen), Telerezeptoren (Augen und Ohren) und vor allem Propriozeptoren, um natürliche, physiologische Bewegung anzubahnen. Propriozeptoren sind Muskel-, Gelenk- und Sehnenrezeptoren, die Informationen über die Haltung und Bewegung des Körpers an das Zentrale Nervensystem weiterleiten. Ziel der PNF-Physiotherapie ist es, durch verstärkte Stimulation der Sensoren das neuromuskuläre Zusammenspiel, also das Zusammenspiel zwischen Nerven und Muskeln, zu fördern und damit physiologische Bewegungsmuster zu erleichtern (Fazilitation), die im Zentralnervensystem abgespeichert sind. In der praktischen Anwendung führt der Therapeut mit dem Patienten ein dreidimensionales, physiologisches Bewegungsmuster an einem Körperabschnitt, der weitestgehend gesund ist, gegen einen angepassten Widerstand aus. Dieses gesunde Bewegungsmuster wird vom Zentralnervensystem als ein Teil eines komplexen Bewegungsmusters (Gesamtbewegungsmuster), wie zum Beispiel einer Phase des Gangablaufs erkannt. Daraufhin sendet das Zentralnervensystem die entsprechenden Informationen für die Muskelaktivität an alle anderen Körperabschnitte. Dieses Überfließen der Aktivität in andere Körperabschnitte wird Irradiation genannt. Man spricht auch von einer gezielten, gangtypischen Irradiation, da die Gesamtbewegungsmuster des Gehens nach der sensomotorischen Entwicklung als Kind im Zentralnervensystem abgespeichert werden.

Bobath – Therapie

Bobath ist eine Behandlungsmethode für neurologisch betroffene Patienten z.B. nach einem Schlaganfall, bei MS oder anderen neurologischen Erkrankungen, mit der man normale Bewegungen wieder erlernen kann.
Das Konzept ermöglicht in seiner Besonderheit einen spezifischen gemeinsamen Therapieprozess zwischen dem Erwachsenen und dem Therapeuten.
Eigenaktivität, Individualität und dem Dialog werden eine zentrale Rolle eingeräumt.

Fangopackung

Fango ist eine feuchtwarme Wärmeanwendung, die tief in den Körper eindringt. Ziel ist die Tiefenwärmewirkung, die eine Entspannung von Gewebe und Muskulatur bewirkt.

Kiefergelenks-/ Cranio-mandibuläre Mobilisation

Durch Mobilisation der Kiefergelenke sowie der Schädelknochen kann man mit dieser Methode auf Kiefergeräusche, Tinitus, Kopfschmerzen usw. einen positiven Einfluss nehmen.
Auf Grund des zunehmenden Stresses im Alltag treten auch Migräne und Kopfschmerzbeschwerden vermehrt auf. Oft sind diese Beschwerden auf Zähneknirschen und -pressen zurückzuführen.

Schröpfen 

Schröpfen aktiviert Reflexzonen am Rücken, die ihrerseits auf innere Organe und Organsysteme einwirken.  Grundsätzlich kann das Schröpfen bei sehr vielen Beschwerden Linderung oder Heilung bringen. Besonders geeignet ist es bei entzündlichen Erkrankungen, Rückenschmerzen, Hexenschuss und Ischias.
Mit der Schröpftherapie lassen sich über Hautareale innere Organe beeinflussen.
Sie wird angewandt als ausleitendes Verfahren zur Entlastung oder Anregung des Organismus.

Manuelle Therapie

Die manuelle Therapie ist eine Technik zur Behandlung von reversiblen (auflösbaren) Funktionsstörungen am Haltungs- und Bewegungsapparat.
Der Physiotherapeut bewegt die Gelenke behutsam in ihrer eingeschränkten Funktionsrichtung. Durch langsames Auseinanderziehen (Traktion) und Bewegung der Gelenkpartner wird das Gelenk wiederhergestellt und eine bestehende Bewegungsbehinderung gelöst.
Mit der manuellen Therapie steht dem Physiotherapeuten eine effektive und meist schmerzfreie Behandlungstechnik zur Verfügung, Funktionsstörungen aller Gelenke zu beeinflussen.
Die manuelle Therapie dient dem Auffinden und Behandeln von Dysfunktionen (Schmerz, Hypo- oder Hypermobilität und Weichteilaffektionen) am Bewegungsapparat mit dem Ziel des Erhalts oder der Wiederherstellung.

Bindegewebsmassage (BGM)

Mit der Bindegewebsmassage (BGM) werden Verklebungen der Unterhaut gelöst und über Reflexwege wird Einfluss auf vegetative Regulationsmechanismen genommen. BGM können bei Erkrankungen des Bewegungsapparates, der Haut, innerer Organe, Gefäßerkrankungen, neurologischen Störungen oder allgemein bei Überlastung (Stress) angezeigt sein.

Spezielle Grifftechniken üben dabei auf das Bindegewebe eine besondere Art von Reiz aus. Mittels starkem Zug kommt es beim Massieren zu einer starken Rötung im betroffenen Hautareal. Zu Beginn einer Behandlungsserie kann die BGM als unangenehm empfunden werden. Das ändert sich jedoch zu einem Wohlgefühl, wenn sich die Entsäuerung und Verklebung des Gewebes auflösen. Verschiedene Techniken der BGM üben unterschiedliche Reizstärken auf die betroffenen Körperregionen aus. Diese Massageform eignet sich sehr gut für Migränepatienten.

Sen-Therapie

Die Sen-Therapie/Massage ist: Genießen – Relaxen – Wohlfühlen
• Druckpunktmassage • Lockerungs- und Dehnungsübungen • gegen Muskelverspannungen • Behandlung von Reflexzonen • gegen Schmerzzustände im gesamten Körper • gegen Missempfindungen • fördert die Durchblutung • und baut Stress ab.

Manuelle Lymphdrainage

Unter manueller Lymphdrainage versteht man eine besondere Form der Streichmassage zur Beseitigung von Lymphstauungen, bei der unter kreisendem Druck ödematöse Gebiete massiert werden. Anschließend erfolgt das Anlegen eines Kompressionsverbandes.
Die MDL wird bei Ödemen in Folge von Operationen, Verletzungen, rheumatischen Erkrankungen oder chronisch-venösen Insuffizienzen angewendet. MDL ist eine Entstauungstherapie.

Elektrotherapie

Die Elektrotherapie ist die therapeutische Anwendung des elektrischen Stroms zur Förderung der Durchblutung und zur gezielten elektrischen Reizung erkrankter Muskelpartien.
Die Elektrotherapie findet unter anderem Anwendung bei Knieverletzungen, Tennisarm und Lähmungen.

Wärme- und Kältebehandlung

Heißluft • Heißluft ist eine trockene Wärmebehandlung und wird häufig zur Durchblutungsförderung vor der Massage angewandt. 
Eistherapie • Die Eistherapie ist eine Kältebehandlung bei akuten Schmerzen, Rheuma und Schwellungen nach operativen Eingriffen.

Fußreflexzonenmassage

Massage der Füße mit reflektorischer Wirkung auf den gesamten Körper. Über die Hautoberfläche können innere Organe behandelt werden; über den Reflexbogen bestehen nervliche Verbindungen. Reflexzonenmassagen beeinflussen einerseits die Organe, deren Reflexzonen auf den Füßen liegen, und andererseits den Fuß selbst. Die Behandlung hat sich bei einer Serie von Leiden bewährt; dazu gehören Erkrankungen am Bewegungsapparat, Wirbelsäulen- und Bandscheibenschäden, Funktionsveränderungen von Atmungs- und Urogenitaltrakt.
Fußreflexzonenmassagen können eine Wirkung auf das vegetative Nervensystem ausüben. Es reguliert die Versorgung unseres Körpers ohne unser bewusstes Tun, darunter auch Atmung und Herzschlag, Stoffwechsel, Verdauung und Immunabwehr.
Entspannung durch eine Fußreflexzonentherapie tut diesen Vorgängen sehr gut, Sie sind ausgeglichen und können Kraft zu zukünftigen Anforderungen schöpfen, die Selbstheilungskräfte des Körpers werden aktiviert.